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Pictures Uganda May 2005

Viktoriasee   (14.05.2005)

Die ersten vier Tage habe ich zum akklimatisieren in einem Ferienort in der Nähe der Hauptstadt verbracht. Von dem Ort aus hatte man diesen wunderbaren Blick auf den Viktoriasee. Im Vordergrund sieht man einige der typischen Hütten der Dorfbewohner.

Warmes Wasser   (14.05.2005)

In diesem Ferienort gab es abends sogar warmes Wasser zum Duschen. Um das Wasser warm zu bekommen wurde jeden Abend dieser Ofen geheizt durch den dann die Wasserleitung lief.


Verkauf am Bus   (14.05.2005)

Fährt man mit einem öffentlichen Bus (Matatu), dann muß man sich um das leibliche Wohl keine Sorgen machen, denn bei jedem Halt wird der Bus sofort von zahlreichen Verkäufern umringt, die durch die offenen Fenster ihre Waren anbieten. Es ist eigentlich eine ganz praktische Sache, weil man dort ohne auszusteigen wirklich fast alles kaufen kann.


Handystand   (14.05.2005)

Überall im ganzen Land kann man solche und ähnliche Stände sehen. An diesen kann man sich Prepaid-Karten für die lokalen Anbieter kaufen. Da die meisten Ugander in ihren Wohnungen kein Strom haben, kann man an diesen Ständen auch fast immer den Akku aufladen lassen.


Ananas   (14.05.2005)

Irgendwie hatte ich mir eine Ananaspflanze immer als Palme vorgestellt und war dementsprechend erstaunt, als sie so aussah. Sehr lecker!!!


Beratung   (14.05.2005)

Das ist unser Zimmer für Beratung, Unterricht, Aufnahmegespräche u.ä. Auf dem Bild sitzen wir gerade mit einem Vater zusammen, dessen Frau bei der Geburt gestorben ist und versuchen eine Lösung für das Neugeborene zu finden.


Essen   (14.05.2005)

Zum Essen setzten sich die Leute auf den Fußboden und essen mit den Händen aus einer Schüssel. Bei uns bekommt jedes Kind seine eigene Schüssel, damit wir nachvollziehen können, wie viel gegessen wurde. Auf dem Bild füttert eine ältere Schwester ihren kleinen Bruder (und nebenbei sich selbst).


Ilakut   (14.05.2005)

Dieser kleine Mann ist 9 Monate alt. Wir konnten das Alter kaum glauben, da er gerade mal 55 cm groß ist und 3,2 kg wiegt. Die Mutter selbst besteht nur aus Haut und Knochen und hat daher kaum Brustmilch gehabt. Bei der Aufnahme stellte sich dann bei dem Jungen eine schwere Anämie und zusätzlich Malaria heraus. So musste er zur Bluttransfusion ins nächst größere Hospital. Wenn er das alles überlebt, werden wir versuchen ihn und seine Mutter gemeinsam aufzupäppeln, in der Hoffnung, dass wir die Milchproduktion der Mutter wieder in Gang bekommen können (die Kinder werden hier bis mindestens zum Ende des zweiten Lebensjahres gestillt - oder bis das nächste Kind kommt).


Kuchenanschneiden   (14.05.2005)

Gleich in der ersten Woche wurde ich mit Rahel (meiner Vorgängerin) zum Kaffeetrinken eingeladen. Rahel hatte zu ihrem Abschied einen Kuchen gebacken und den mussten wir dann gemeinsam anschneiden. Die Leute sind sehr gastfreundlich und man hat große Mühe sich nicht "Überfüttern" zu lassen. Ziemlich unangenehm ist dabei, daß sie den Gästen unbedingt das Beste und Teuerste anbieten wollen und doch in der Regel so viel weniger Geld haben als wir.

Uganda Bilder Mai 2005